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Erzählungen... 2011
 

 

 

18. August 2011
 

Gestern wieder mal einen Adrenalinschub bekommen. Mexxin ist überfallen worden. Ganz gemein aus der Hinterhalt.

Wir sind mit dem Rad unterwegs gewesen und sind in einen Weg eingebogen. Ich habe noch gute 10 Meter entfernt eine Gruppe Erwachsener mit Kindern gesehen. Mexxin brav neben mir laufend. Wir waren schon mehr als 30 m von der Gruppe entfernt. Stürzt sich ein Cairn-Terrier mit einem Höllentempo von hinten auf sie drauf. Sie hat den gar nicht kommen sehen. Ich auch erst, als er schon im Laufen war. Vorher konnte ich keinen Hund erkennen, sonst wäre ich eher schon gefasst drauf gewesen. Da wir aber schon weiter weg waren, hatte ich nicht damit gerechnet, dass der uns nach läuft.

 Ich hab das Rad fallen lassen den Cairn mit beiden Händen umfasst und weggeschleudert. Der war sehr beeindruckt und eigentlich hatte ich schon damit gerechnet, dass er noch mal nachsetzt. Das hat er sich dann aber nicht getraut, denn da war Mexxin schon da und hat ihm souverän die Breitseite gezeigt. Mit meiner verbalen Unterstützung sind sie dann getrennte Wege gegangen. Es ist Gott sei Dank nicht viel passiert. Mexxin hat sich bei dem Gerangel in die Zunge gebissen und leicht geblutet.

 Wir hatten noch Glück, denn der Cairn hat das Mexxin fast zwischen die Räder gedrängt. Ich hätte stürzen können und auf sie drauf fallen.

 Und das alles, weil manche Leute meinen der tut so was nicht.

Der Cairn war ohne Halsband und Leine unterwegs und hatte offenbar einen Sonnenstich. Ich kann mir auch nicht erklären was in so erbost hat, denn wir sind gar nicht in seine Nähe gekommen um ihn zu provozieren.

3. April 2011, Jagderlebnis

Frühlingshaftes Wetter und der perfekte Tag für Mexxins Jagdausflug. Fette Beute wie man sieht:

Das ist ein verspäteter Aprilscherz. Mexxin wäscht ihre Pfoten in Unschuld. Vermutlich war es ein Autofahrer, der den Fasan erlegt hat und dieser konnte im Schock noch ein paar Meter laufen um dann seinen Verletzungen zu erliegen. Bissspuren am Hals konnte ich nicht erkennen es war auch kein Blut zu sehen, dafür war der Bauch offen wie man am Bild erkennen kann. Falls es doch ein Raubtier war der den Fasan zur Strecke brachte, wird er wohl gestört worden sein und hat seine Beute liegen lassen. Wir nahmen ihn auch nicht mit, da das ja verboten ist. Mexxin hätte er wohl gut geschmeckt. Aber frische Beute ist frische Beute und man weiß woher die kommt. Gilt ja auch sonst für die Ernährung bei Mexxin. Und weil der Fasan verboten war musste sich Mexxin gleich nach Ersatz umsehen.
Blöderweise hab ich den Hasen zu spät entdeckt und Mexxin hat mal kräftig Gas gegeben. Aufgrund des Winterspecks und des steilen Anstiegs war sie (wie immer) zu langsam für den Hasen, aber sie will ja auch nur hinterherhetzen.

So bald er aus dem Gesichtsfeld entschwunden war, kam das Mexxinchen auch brav wieder zurück. Solch eine Blitzaktion macht jedenfalls sehr zufrieden - siehe Bild.