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Border Terrier – Besitzer?
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Bitte spenden Sie DNA Ihres Hundes! Schenken Sie diesen Informationen einen Moment Ihrer Aufmerksamkeit, wenn Sie einen oder mehrere reinrassige Border Terrier besitzen. |
(der folgende Text ist eine Zusammenfassung von http://www.border-terrier-dna.tk/)
Wir wissen:
Gesundheit ist ein hohes Gut.
Verantwortungsvolle Züchter tun alles, was in ihren Kräften steht, um gesunde Hunde zu züchten. Manchmal brauchen sie dafür die Hilfe von Genetikern.
Mit modernen Methoden können Genforscher den Grundlagen von Erbkrankheiten auf die Spur kommen. Für diese Arbeit benötigen sie jedoch eine ausreichende Anzahl von DNA-Proben geeigneter Hunde, die am besten in Form von Blutproben eingesandt werden sollten.
Hier können Sie einen wertvollen Beitrag leisten!
Zu den Erbkrankheiten, die Genforscher aktuell untersuchen, gehören auch
epileptiforme Krampfanfälle.
Diese gibt es in der Natur schon lange. Auch Wölfe, die Vorfahren unserer Hunde,
können daran leiden. Während in der Natur der harte Auslesedruck dafür sorgt,
dass sich die Erkrankung nicht in größerem Maß verbreitet, sind es in der
Hundezucht wir Menschen, die dafür Sorge tragen müssen.
Auch bei der Rasse der Border Terrier kann es zum Auftreten von Krampfanfällen unbekannter Ursache kommen.
Diese Erkrankung hat die Namen:
„Spike's disease“ und
„Canine epileptoid cramping syndrome“ (CECS)
erhalten, wird von Tierärzten aber auch unter den Namen „epileptiforme Anfälle“
oder „idiopathische Epilepsie“ diagnostiziert.
Genforscher aus Finnland und den USA haben es sich zum Ziel gesetzt, die
genetische Grundlage der Krampfanfälle beim Border Terrier herauszufinden und
einen geeigneten Gentest zu entwickeln.
In Finnland forscht ein Team um Prof. Dr. Hannes Lohi, der sich bereits einen Namen gemacht hat als Entdecker des Gendefekts für die sogenannte Lafora – Epilepsie. Leider unterscheiden sich die Gendefekte für epileptiforme und andere Erkrankungen oftmals zwischen den Rassen, so dass es notwendig ist, bei jeder Rasse separat nach den zugrundeliegenden Ursachen zu forschen.
Das Team um Prof. Dr. Hannes Lohi hat beim Border Terrier bereits verdächtige chromosomale Regionen entdeckt, die für die genannten Krampfanfälle verantwortlich sein könnten. Um diese Entdeckungen weiter erforschen und einen Gentest entwickeln zu können, benötigen sie jedoch mehr Blutproben von geeigneten Border Terriern.
Bitte spenden Sie das Blut Ihres Border Terriers, vor allem wenn eines der folgenden Kriterien auf ihn zutrifft:
· Ihr Border Terrier leidet an Krampfanfällen und Ihr Tierarzt hat eine der obengenannten Diagnosen gestellt.
· Ihr Border Terrier ist gesund und mindestens acht Jahre alt.
· Ihr Border Terrier ist direkt mit einem erkrankten Hund verwandt (Eltern, Geschwister usw.)
Bitte beachten Sie als Besitzer eines erkrankten Hundes:
Die eingesandten Informationen werden vom
Forschungsteam absolut vertraulich
behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
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Die Kosten für den Versand einer Blutprobe sind abhängig vom Tarif Ihres Tierarztes und der gewählten Versandart, belaufen sich aber im Regelfall auf etwa 25,00 Euro.
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In der Beilage zu
diesem Informationsblatt Download: www.border-terrier-dna.tk/dokumente.zip
Bitte gehen Sie für die Abgabe einer DNA-Probe wie folgt vor: 1. Verwenden Sie einen wattierten Briefumschlag in ausreichender Größe (z. B. C5 oder größer)
2. Kopieren Sie die Ahnentafel Ihres Hundes und stecken Sie die Kopie in den Umschlag (bitte auf keinen Fall vergessen).
3. Stecken Sie die Dokumente A und B, die für den Zoll bestimmt sind, ebenfalls in den Umschlag.
4. Wenn Ihr Border Terrier an Krampfanfällen leidet, füllen Sie bitte das Dokument C aus und stecken es ebenfalls in den Umschlag.
5. Gehen Sie bitte mit dem Dokument D zu Ihrem Tierarzt und lassen Sie eine lutprobe von Ihrem Hund abnehmen (genauere Informationen finden Sie im Dokument D).
6. Stecken Sie anschließend das Dokument D und die Blutprobe in den Umschlag.
7. Versenden Sie den Brief bitte mindestens per Express national (Express international garantiert die Zustellung am nächsten Werktag innerhalb der EU, ist aber sehr teuer). Sie erhalten so eine Sendungsnummer, mit der Sie im Internet den Weg und die Laufzeit Ihres Briefes verfolgen können.
Die Erfahrung zeigt, dass es am sinnvollsten ist, Blutproben an einem Montag zu versenden. Mit der Versandart Express national erreicht der Brief dann spätestens am Freitag sein Ziel. Fragen Sie ggf. in Ihrer Postfiliale nach den besten Versandtagen. Achten Sie darauf, dass der Brief nicht an einem Wochenende oder Feiertag in Finnland ankommt! Zusätzlich zu Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern sind der 06.01., 25.06., 02.12. und 06.12. gesetzliche Feiertage in Finnland. Wenn Sie die Blutprobe nicht am Tag der Probenentnahme versenden können, bewahren Sie sie bitte über Nacht im Kühlschrank auf.
Haben Sie noch Fragen? Bitte wenden Sie sich an: http://www.border-terrier-dna.tk Hier gibt es einen Flyer zum Herunterladen, den Sie an andere Border Terrier-Besitzer verteilen können. Wir danken Ihnen sehr herzlich für Ihre Mithilfe!
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Border Terrier (wie ich einer bin) sind,
so sagen alle, eine sehr gesunde und natürliche Rasse.
Ich bin ja pumperlg'sund und wir alle hoffen, dass das noch lange so bleibt.
Jedoch, gibt es auch vereinzelt Border Terrier, die an Krankheiten leiden, deren Ursache falsche Zuchtauswahl ist oder die ernährungs- bzw. umweltbedingt sind.
CECS (Canine Epileptoid Cramping Syndrome):
Leider ist Spike am 18. März 2010 verstorben....
www.border-terriers.nl/spikes-disease/indexn.html
Lieve Spike,
If tears could build a stairway,
and memories a lane,
I'd walk right up to heaven,
and bring you home again........
Brief aan Spike-niederländisch (http://www.border-terriers.nl/spikes-disease/
Dissertation von Juliane von Kurnatowski:
"Klinische und genetische Untersuchungen zu Krampfanfällen bei Border Terriern"
http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/kurnatowskij_ss07.pdf
Auszug aus dieser Dissertation:
"Durch die
Analyse der Konzentrationen von Aminosäuren und organischen Säuren in Serum und
Urin im Rahmen eines metabolischen Screenings konnte das Vorliegen eines
angeborenen Stoffwechseldefektes ausgeschlossen werden.
Das Vorliegen einer
idiopathischen Epilepsie ist bei dieser Rasse zu
vermuten.
Aufgrund des Nachweises der genetischen Basis sowie eines
monogen-rezessiven Erbgangs sollten an Krampfanfällen leidende Tiere oder deren
Verwandte ersten Grades nicht zur Zucht eingesetzt werden. Außerdem sollte eine
Anpaarung, welche erkrankte Nachkommen hervorgebracht hat, nicht wiederholt
werden. Die Identifikation von Genen, welche für die Krampfanfälle
verantwortlich sind, würden hilfreich sein, um ein weiteres Auftreten der
Erkrankung effizienter zu vermeiden und um Träger der Erkrankung frühzeitig
erfassen zu können. Anhand der Pedigrees von an Krampfanfällen leidenden
Hunden und Segregationsanalysen konnte ermittelt werden, dass diese Erkrankung
erblich ist und einem monogen-rezessiven Erbgang
unterliegt.
© 5/2006